zurück

Pilzinfektion

Pilzinfektionen resp. Pilzerkrankungen sind ein nicht selten auftretendes Problem, welches beide Geschlechter und alle Altersgruppen gleichermassen befallen kann. Generell unterschiedet man die verschiedenen Pilze anhand der Ort an denen sie auftreten. Eines haben alle Pilzinfektionen allerdings gemeinsam, sie treten nur auf, wenn unser Immunsystem überlastet ist und nicht effizient arbeiten kann. Dies kann verschiedene Ursachen haben und muss in jedem Fall individuell betrachtet werden.

Hautpilz und Nagelpilz

Hautpilze bzw. Dermatomykosen gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Von den Tausenden bekannten Pilzarten sind nur wenige für den Menschen krankheitserregend. Diese werden in Dermatophyten, Schimmel- und Hefepilze unterteilt. Erstere sind primär für Ansteckungen der Haut verantwortlich, letztere können äusserliche und innerliche Infektionen hervorrufen. Hautpilze treten oft zusammen mit Entzündungen, starkem Juckreiz oder bakterieller Besiedlung auf. Der Kontakt mit einem Erreger (Pilzspore) allein reicht für die Entstehung eines Hautpilzes nicht aus. Die Pilzspore muss in die Haut eindringen können (z. B. durch kleine Hautverletzungen), um sich zu Pilzfäden zu vermehren und dadurch die typischen Symptome der Rötung, des Juckens, Brennens und der Schuppenbildung auf der Haut hervorzurufen. Die am häufigsten befallenen Stellen sind beim gesunden Menschen Haut, Haare und Nägel. Die mit Abstand häufigste Form ist der Fusspilz. Jeder 3 Mensch in Europa hat in seinem Leben mindestens einmal eine Fusspilzinfektion. Wichtig ist hier, dass dieser so rasch wie möglich behandelt wird, um eine weitere Ausbreitung der Erreger zu unterbinden. Ein Fusspilz der sich zu einem Nagelpilz auswächst, zeigt sich viel schwieriger und viel langwieriger in der Behandlung. Während Haut- und Fusspilze in der Regel eine 2- bis 5-wöchige Therapie erfordern (vollständiges Nachwachsen des neuen Hautgewebes in ca. 28 Tagen), kann man an einer Nagelmykose unter Umständen bis zu 1 Jahr und mehr „herumdoktern"!

Therapie

Hauptpilzerkrankungen behandeln wir mit einer äusserlichen Salbe und einem homöopathischen Mittel oder einer spagyrischen Mischung, welche innerlich angewendet werden. Die Wirkung zielt auf der einen Seite auf die Haut als Organ und auf den Juckreiz, und auf der anderen Seite wird das Immunsystem gezielt stimuliert, um die Infektion möglichst rasch zu bekämpfen. Für den Nagelpilz gibt es ebenfalls Tropfen und Salbe. Hier dauert die Therapie allerdings länger (2-3 Monate) und es kommt nicht selten vor, dass der Körper den betroffenen Nagel abstösst, um die Neubildung und Heilung zu beschleunigen.

Schleimhautpilz

Pilze können prinzipiell jede Schleimhaut im Körper befallen. Die häufigsten Infektionsorte sind die Mundschleimhaut (Soor), die Darm- und die Vaginalschleimhaut. Auch hier ist ein geschwächtes Immunsystem die Grundvoraussetzung, damit sich ein Pilz überhaput gegen die vielen körpereigenen Bakterien und Abwehrzellen behaupten kann.

Therapie

Die Therapie in diesen Fällen ist immer individuell, da sich die Symptome ganz unterschiedlich zeigen können. Ein wichtiges Tipp bei Pilzerkrankungen aller Art ist die hochdosierte Einnahme von Zink während drei bisvier Wochen. Zink unterstützt das körpereigene Immunsystem ganzheitlich, fördert die Neuproduktion von gesunden Haut- und Schleimhautzellen und hilft dem Lymphsystem, schädliche Stoffe schnell auszuscheiden.

Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne.

© antonio scarpi- Fotolia.com