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Muskelkrämpfe

Als Krampf, Muskelkrampf oder Spasmus wird eine ungewollte starke Muskelanspannung bezeichnet, die mit sehr großen Schmerzen verbunden sein kann. Eine der häufigsten Ursachen für sporttypische Muskelkrämpfe ist Magnesiummangel. Die Ursache von Muskelkrämpfen im Ruhezustand ist hingegen meist ein Kalziummangel im Blut. Als meist gutartige und vielen Menschen bekannte Erscheinung können Muskelkrämpfe nach Überanstrengung einzelner Muskelgruppen und bei Elektrolytstörungen auftreten. Häufig sind nächtliche Wadenkrämpfe, früher auch sogenannte Schreibkrämpfe der Handmuskulatur.

Therapie

Sie können oft durch Entspannungsübungen oder Zufuhr von Magnesium verbessert werden. Magnesium in einer Citrat- oder Orotat-Verbindung kann vom Körper besser aufgenommen werden. Schüssler Salze (Nr. 7) sollten immer dann zum Einsatz kommen, wenn die Krämpfe oft und in kurzen Abständen auftreten, oder wenn herkömmliche Magnesiumpräparate nicht oder zu wenig nützen. An dieser Stelle muss noch angemerkt werden, dass Magnesiumpräparat nicht gleich Magnesiumpräparat ist. Für eine erfolgreiche, schnelle Krampftherapie sollten mindestens 180 - 250mg Magnesium pro Tag eingenommen werden. Idealerweise nimmt man ein Kombinationspräparat ein, welches Magnesium, Kalzium und Vitamin D enthält. Die Wirkung wird so beschleunigt und verstärkt. Häufig ist auch ein Mangel von Natriumchlorid (Kochsalz) die Ursache von Krämpfen. Natriumchlorid wird bei sportlicher Aktivität durch den Schweiß vermehrt abgesondert. Ein Ausgleich ist unbedingt notwendig. Ebenso kann auch ein Mangel an Kalium (z. B. durch übermäßiges Ausschwitzen) zum Entstehen von Krämpfen mit beitragen. Als wichtiges Elektrolyt ist es für die Steuerung der Muskeltätigkeit von Bedeutung.

Zur Unterstützung empfiehlt sich unsere Sportemulsion. Sie wirkt durchblutungsfördernd, schmerzstillend und entkrampfend.

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