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Masern

Bei den Masern handelt es sich um eine sehr ansteckende und weltweit verbreitete akute Virus-Infektionserkrankung. Charakterstisch sind die typischen Hautausschläge. Eine durchgemachte Masern-Erkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität. Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind die Masern keine harmlose Kinderkrankheit. Noch immer sterben viele Kinder an den Komplikationen der Erkrankung. Schwere Formen der Masern (toxische Masern) kommen hauptsächlich bei immunschwachen Menschen vor. Etwa 10 bis 20% der davon betroffenen Erwachsenen sterben an den Folgen der Masern.

Der Verursacher ist das Masern-Virus (Morbili-Virus). Es wird durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen) von Mensch zu Mensch übertragen. Eintrittspforten für das Virus sind die Schleimhäute der Atemwege und die Bindehaut des Auges. Die grösste Ansteckungsgefahr ist etwa fünf Tage vor Auftreten der Hautausschläge bis vier Tage danach. Bei einem von 100 Infizierten bricht die Krankheit nicht aus, der Betroffene kann die Masern-Infektion aber verbreiten. Dabei bildet der Körper Abwehrstoffe (so genannte Antikörper) gegen das Virus und schützt sich so gegen die Erkrankung.

Therapie:

  • Das Kind soll isoliert werden von andern Kindern; sogenannte Masern-Partys sind nicht sinnvoll. Man kann nicht wissen, wie das einzelne Kind die Krankheit verkraftet.
  • Bettruhe
  • Bei Bindehautentzündung Raum abdunkeln
  • Viel Trinken, besonders bei Fieber
  • Kalte Wadenwickel können helfen, das Fieber zu senken
  • Leicht verdauliche Speisen
  • Hustensäfte und -tees helfen, den Schleim zu lösen (keine codeinhaltigen Mittel)
  • Feuchthalten der Schleimhäute durch Aufhängen feuchter Tücher, insbesondere im Schlafraum
  • Nach Abfall des Fiebers und Verschwinden des Ausschlags sollte sich das Kind noch ein bis zwei Wochen zu Hause erholen

Eine spagyrische Mischung zur Immunstärkung und Ausleitung der Toxine über das Lymphsystem ist sinnvoll und beschleunigt den Heilungsverlauf. Mit Stoffwechseltee kann die Ausscheidung über die Nieren angeregt und die Fieberanpassungsfähigkeit des Organismus verbessert werden.

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