zurück

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind erweiterte, arteriovenöse Blutgefässpolster, die ringförmig unter der Enddarmschleimhaut am After vorkommen. Diese Gefässpolster dienen dem Feinverschluss des Afters. Man unterscheidet zwischen inneren (im Afterkanal) und äusseren Hämorrhoiden. Im Anfangsstadium stellen die Hämorrhoiden vergrösserte Knoten im Analkanal dar, die noch nicht sichtbar oder tastbar sind (Grad I). Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten diese Knoten kurzfristig auch nach aussen in Erscheinung, ziehen sich zunächst jedoch selbst wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück (Grad II). In einem späteren Erkrankungsstadium lassen sie sich nur noch mit dem Finger (Grad III) oder gar nicht mehr in den After zurückschieben (Grad IV). Fliesst das Blut aus den Schwellkörpern nicht mehr wie normalerweise zurück, kann es zu Blutstauungen und Verstopfungen der Venen kommen. Dies äussert sich dann durch Schmerzen.^Die Ursachen für die Entstehung sind sehr vielfältig und noch nicht genau geklärt. Bekannt hingegen sind diverse Risikofaktoren, die zu Hämorrhoidalbeschwerden führen können:

Verstopfung, z.B. durch ballaststoffarme Ernährung Übermässiges Pressen beim Stuhlgang Übergewicht (Bewegungsmangel und sitzende Beschäftigung) Bindegewebsschwäche (angeboren oder erworben) Schwangerschaft Regelmässige Einnahme von Abführmitteln

Oft quälender als die Schmerzen ist der Juckreiz, der unweigerlich dazu führt, dass sich die Betroffenen kratzen. Es kann zu Blutungen aus dem After kommen, was den meisten Menschen Angst macht. Hellrotes Blut weist auf eine Blutungsquelle nahe dem After hin, was auf Hämorrhoiden deuten kann. Es kann sich in diesem Fall aber auch um eine Analfissur handeln, eine rissartige Verletzung in der Afterschleimhaut. Bei eher dunklem Blut muss die Ursache in den höheren Darmabschnitten gesucht werden. Blutungen jeder Art sollten dem Arzt berichtet werden, da auch einmal eine schwerwiegende Erkrankung wie Dickdarmkrebs dahinter stecken kann. Bei ausgeprägten Hämorrhoiden ist das Schwellpolster so gross, dass ein dauerhafter Druck auf den Analkanal zu spüren ist, was mit ständigem Stuhldrang einhergeht. So glauben viele, sie würden unter Verstopfung leiden, was wiederum zu starkem Pressen oder zur vermehrten Einnahme von Abführmitteln führt. In manchen Fällen kann es sein, dass der Schliessmuskel nicht mehr kontrollierbar ist und es durch Husten oder heftiges Niesen zu unkontrollierbarem Stuhlabgang kommen kann. Beschwerden machen vor allem die äusseren Hämorrhoiden, bei den inneren Hämorrhoiden ist der Blutabgang häufig das einzige Symptom.

Therapie:

Ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung Quellmittel wie Leinsamen oder Kleietabletten und viel Flüssigkeit Analhygiene Bewegung wie Schwimmen, Wandern, Joggen, Walken, Beckenbodengymnastik Sich Zeit nehmen für die tägliche Sitzung, kein übermässiges Pressen

Hier kommt eine Spagyrikmischung zum Einsatz, welche die Blutgefässe stärkt, das Bindegewebe aufbaut und entschlackt und den Juckreiz stillt. Ausserdem führen wir LEINAX, eine anwenderfreundliche Form von Leinsamen, welcher ohne Zeitverlust zum Quellen direkt eingenommen werden kann. Wichtig bei Hämorrhoiden ist mit der Therapie zu starten, wenn erste Anzeichen vorhanden sind, dann sind die Heilungschancen sehr gut.

Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne.

© RPM- Fotolia.com