Informationen zur Aromatherapie

Ätherische Öle sind hochwirksame, duftende Essenzen, die in verschiedenen Pflanzenteilen gebildet werden. Es handelt sich um stark konzentrierte Öle, die oft nur in kleinen Mengen vorkommen. Diese leicht flüchtigen Substanzen werden hauptsächlich durch Wasserdampfdestillation gewonnen. So braucht es für die Gewinnung von 1 kg Rosenöl etwa 5000 kg Rosenblüten. Deshalb sind ätherische Öle so kostbar und sparsam zu dosieren.

Zwar wurde der Begriff Aromatherapie im letzten Jahrhundert vom französischen Riechstoffchemiker René Gattfossé geprägt, die Heilkunst als solches ist jedoch schon mehr als tausend Jahre alt.
In ein breiteres öffentliches Bewusstsein stiegen die ätherischen Öle allerdings erst durch ihre Erfolge in der Behandlung von Infektionskrankheiten, egal ob es sich dabei um Bakterien, Viren oder andere Parasiten handelte.

Die gekonnte, verantwortungsvolle Anwendung der Aromamedizin ermöglicht ein rasches, tief greifendes und nachweisbares Resultat.
Wirkungsvoll ist die begleitende Therapie mit ätherischen Ölen auch bei chronischen Schmerzen, insbesondere der Linderung von Stress- und Spannungs-Zuständen.
Aromatherapie steht für die therapeutische und unterstützende Verwendung von naturreinen ätherischen Ölen und Essenzen, entsprechend den Prinzipien der Naturheilkunde.

Es werden Abwehrkräfte stimuliert,die Selbstheilungskraft aktiviertund der ganze Organismus gestärkt.

Aromatherapie hat verschiedenste Formen

Es gibt Sie als Raumspray, als Schaumbad, als Badesalz, als Körperöl, als Duschmittel oder einfach konzentriert für die Duftlampe.
Aromatherapie kann gegen bestimmte Erkrankungen und körperliche oder seelische Beschwerden genauso zur Anwendung kommen wie zur Entspannung.
Bei der Aromatherapie ist in erster Linie die Qualität der ätherischen Öle entscheidend. In unserer Naturdrogerie führen wir ausschliesslich Öle aus Wildsammlung oder in Bio-Qualität

Wie Düfte Körper und Seele beeinflussen

Die Wirkung der ätherischen Öle beschränkt sich bei Weitem nicht nur auf den Körper, sondern spricht ebenso die Seele an, denn die Wahrnehmung des Duftes ist von grosser Bedeutung für dessen Wirkung. Düfte sprechen via Unterbewusstsein den Gefühlsbereich an. Mit der Seele der Pflanze, den in den Ölen gelösten Duftstoffen, berühren ätherische Öle die Seele des Menschen.

In unserem Riechhirn, dem limbischen System, werden Erinnerungen, Kreativität, Konzentrationsfähigkeit und Motivation wachgerufen.

Hier entstehen Gefühle wie Freude, Unlust, Anziehung oder Antipathie. Aber auch physiologische Vorgänge wie Atmung, Herzschlag, Hormonausschüttung und Verdauung werden über Duftbotschaften aktiviert.Mit ätherischen Ölen können wir direkt und rasch Einfluss auf unsere Stimmungslage nehmen. So kann ein angenehmer Duft ein wohliges Gefühl der Harmonie und Entspannung auslösen.

Anwendungsgebiete

Ätherische Öle bieten äusserst vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Je nach Beschwerden oder Wünschen werden sie wie folgt angewendet:

  • als Aromabad

  • als Massage- oder Körperöl

  • als Raumspray zum Inhalieren

  • als fertig gemischte ätherische Öl-Mischung z.B. für Duftlampen

Sie können bei uns eine für Sie speziell abgestimmte Hausspezialität herstellen lassen. Mit Hilfe von diversen Rezeptvorschlägen, aus einer Auswahl von 32 verschiedenen ätherischen Ölen, mischen wir Ihnen ein individuelles Massageöl, Badeöl oder einen Raumspray.

Über 200 Rezepte haben wir für folgende Bereiche für Sie bereit:

  • Bewegungsapparat
  • Frauenheilkunde (z.B. Menstruationsbeschwerden)
  • Haut
  • Herz/Kreislauf
  • Kinderheilkunde (z.B. hyperaktive Kinder)
  • Nerven (z.B. Kopfschmerzen)
  • Respirationssystem (z.B. Erkältungen)
  • Verdauungssystem

Vorsichtsmassnahmen im Umgang mit ätherischen Ölen

Schwangerschaft

Während dem ersten Drittel der Schwangerschaft empfiehlt sich mit allen ätherischen Ölen sehr sorgfältig umzugehen. Bei gefährdeten Schwangerschaften sollte ganz darauf verzichtet werden.

Folgende Öle nur unter fachlicher Aufsicht anwenden

Angelika, Anis, Basilikum, Citronelle, Dill, Eukalyptus globulus, Estragon, Fenchel, Heiligenkraut, Kümmel, Liebstöckel, Lorbeer, Majoran, Muskatellersalbei, Nelke, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Speiklavendel, Thymian, Tagetes, Wacholder, Ysop und alle Zedernarten.

Homöopathie

Während einer homöopathischen Behandlung sollten Essenzen wie Kampfer und Pfefferminze gemieden werden. Ansonsten ist Rücksprache mit dem Homöopathen zu nehmen.

Direkter Hautkontakt

Essenzen werden auf der Haut immer verdünnt angewendet (Ausser z.B. Lavendel, Palmarosa, Pfefferminz). Speziell hautirritierend sind: Zimt, Zitronengras, Verbena, Origanum, Nelkenöl. Bei empfindlicher Haut oder Neigung zu Allergien sollte vor Gebrauch eines ätherischen Öls eine Probe in der Ellbogenbeuge gemacht werden.

Lichtempfindlichkeit

Ätherische Öle, die Furocamine enthalten (Angelika, Bergamotte, Tagetes, Verbena) erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut und können Pigmentflecken verursachen.

Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne.